Samstag, 18. November 2017

[Rezension] Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß

Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß
Autor: Wladimir Kaminer
Verlag: Random House Audio
ISBN-10: 3837139808
Spieldauer: 2 Stunden und 22 Minuten
Ungekürzte Ausgabe

Donnerstag, 16. November 2017

Kleine Blogs - ganz groß: Chiara von Mia Louu

Ihr Lieben, 

Kleine Blogs - ganz groß
Eine Aktion, wo ich Euch Blogs mit weniger als 100 Follower vorstelle.


Heute möchte ich Euch Chiara vorstellen und ihren Blog Mia Louu. Chiara hat keinen Bücherblog, aber Halt!, klickt nicht gleich weg. Chiara hat ein großes Talent. Sie kann wunderbar zeichnen. In diesen Zeichnungen steckt so viel Lebensfreude und Lebenslust, dass man, dass ich, immer gute Laune davon bekomme. Also bleibt doch bitte für einen Augenblick hier und gebt Chiara die Chance, sich Euch vorzustellen.

Mittwoch, 15. November 2017

Neu eingezogen Sep/Okt Teil 1

 Hallo Ihr Lieben, 

irgendwie waren in den letzten zwei Wochen so viele posts, dass ich es nicht geschafft habe, meine Neuzugänge zu posten. 2 Wochen ist doch nicht schlimm, sagt Ihr? Tja... hier handelt es sich allerdings (auch) um die Neuzugänge vom September. 😂
Also September, Oktober und vom September sind es auch nicht alle. Die, die ich zu dem Zeitpunkt schon rezensiert habe, habe ich weggelassen. 


Hier seht Ihr gleich 3 Gewinne. Ende September, Anfang Oktober hatte ich echt die Glücksfee zu Besuch.

Montag, 13. November 2017

Ankündigung: Adventskalender


Hallo Ihr Lieben, 

freut Ihr Euch schon auf Weihnachten? 
Ich muss sagen, ich liebe die Adventszeit und ich liebe Adventskalender. Meine Freundin bekommt jedes Jahr einen selbstgemachten von mir und dann mache ich immer noch einen zweiten, den jedes Jahr jemand anderes bekommt. 
Ich liebe den Duft nach Tannenzweigen und Anisbonbons, wenn man durch die Stadt geht. Ich mag die vielen bunten Lichter. Ich mag es, hier im Kerzenschein zu sitzen. 
Für mich wird alles ein wenig ruhiger um diese Jahreszeit. Ich besinne mich mehr auf mich, auf das, was ich erreichen will. Lasse das Jahr langsam Revue passieren und überlege, wo es im nächsten Jahr hingehen soll. 

Ich freu mich deswegen, Euch ankündigen zu können, dass ein paar liebe Blogger und ich Euch einen Adventskalender gebastelt haben. Jede hat für Euch vier bzw. zwei Türchen gefüllt und wir hoffen, für Euch ein bisschen Zauber in diese Zeit bringen zu können. 

Es machen mit:
Andrea von Printbalance
Corinna von Bücherwelt Corni Holmes
Chiara von Mia Louu
Daniela von Buchvogel
Lilly vom Hundertmorgenwald
Monerl von Monerls Bunte Welt
Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee

 Eine Übersicht, welche Bloggerin an welchen Tagen dran ist, findet Ihr hier
🎄

[Rezension] Bärenstarke Weihnachtsgeschichten

Hase und Holunderbär
Bärenstarke Weihnachtsgeschichten 
Autor: Walko
Verlag: arsEdition
ISBN-10: 3845820608
Seiten: 96
Alter: 6 - 8 Jahre

Freitag, 10. November 2017

Literaturfunk - Literatur in Radio und Fernsehen


Ihr Lieben, 

ab heute gibt es eine neue Aktion bei mir. Ich werde Euch einmal die Woche Literaturtipps in Radio und Fernsehen vorstellen.

[Rezension] Mach`s in Frankfurt

Mach`s in Frankfurt
- Spiel mit Deiner Stadt
Autorin: Isabel Blumenthal
Verlag: MairDumont Reiseverlag
ISBN-10: 3829735561
Seiten: 224

Auch für München, Stuttgart, Köln, Hamburg, Dresden, Berlin und weiteren Städten erhältlich.


Donnerstag, 9. November 2017

Gegen das Vergessen

1938, heute vor 79 Jahren, war die Reichsprogromnacht.
Überall in Deutschland wurden ganz organisiert Juden überfallen. Synagogen niedergebrannt, Geschäfte geplündert. 
Die Judenhetzt hatte in Deutschland einen schrecklichen Höhepunkt erreicht.
Die Juden waren der Willkür des Staates ausgeliefert. 

79 Jahre ist nicht lange her und doch scheinen viele schon vergessen zu haben, was war. 79 Jahre und schon wieder stehen auf der politischen Bühne Menschen, die sagen, wir sollten stolz sein, auf die Leistung der Deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg. 
79 Jahre Demokratie. Das ist jung. Und daher sollten wir sie gut hüten und pflegen, damit nie wieder irgendein Mensch in Deutschland der Willkür des Staates ausgeliefert ist. 
Erst waren es die Juden, dann sind es die Flüchtlinge. Und danach? Die Dicken? Die Kleinwüchsigen? 
Wir alle sind Menschen. Wir alle fühlen, lieben, fürchten uns. 

Ich möchte Euch ein Buch vorstellen, die mich zutiefst bewegt hat. 

Marcel Reich-Ranicki (*1920 †2013), der größte Literaturkritiker des 20. Jahrhunderts war Jude. Er wuchs in Berlin auf, liebte das Theater, verschlang die Klassiker deutscher Dichter und Denker. Als er 14 war, 1934, hörten die Freundschaften mit nicht-jüdischen Kindern auf, die vorher gang und gäbe waren. Bei Ausflügen und Sportveranstaltungen durfte er nicht mehr mitmachen. 
"An einen in unsere Klasse erinnere ich mich besonders gerne. Er war sympathisch und verhielt sich den Juden gegenüber tadellos. Als ich ihn zum ersten Mal nach dem Krieg wiedersah - er war inzwischen als Arzt tätig -, erzählte er mir, er habe 1940 in der Nähe des Stettiner Bahnhofs in Berlin inmitten einer von der Polizei geführten und bewachten größeren Anzahl von Juden unseren alten Mitschüler T. bemerkt. Er habe einen elenden Eindruck gemacht: "Da dachte ich mir, es wird dem T. sehr peinlich sein, dass ich ihn in einem so erbärmlichen Zustand sehe. Mir war es unangenehm, ich habe schnell weggesehen."
Ja, das trifft die Sache: Millionen haben weggesehen."

Mit 18 wurde er nach Warschau ausgewiesen. Bald darauf fiel Warschau und wurde anschließend in zwei Hälften eingeteilt. Das polnische Warschau und das Warschauer Getto. Er schildert diese Zeit und selten hat mich ein Buch so sehr berührt. Er schreibt es auf eine Art, das ich geschockt den Atem anhielt, weil ich nicht wusste, dass es *so* grausam war. So willkürlich. Da hebt der deutsche Soldat (auf den wir laut AfD so stolz sein sollen) sein Gewehr und knallt einfach ein Kind ab. Ohne irgendeinen Anlass. Das Kind lief einfach nur die Straße lang. 
Das ist kein Krieg mehr, das ist die Hölle auf Erden. 
Reich-Ranicki lernt im Getto seine Frau Tosia kennen und in allerletzter Minute können sie sich vor dem Abtransport nach Auschwitz retten. "So konnte er Tosia freilassen. Sie kam zu mir, aufgeregt und aufgelöst. Wie sie auf den "Umschlagplatz" geraten war und was sie dort erlebt hatte, wollte oder konnte sie mir nicht erzählen. Ich habe es nie erfahren. Nur glaube ich bis heute, dass die Krankheit, an der sie nach dem Krieg, zumal ab 1950, leiden musste, in jenen Stunden ihren Anfang genommen hat. Wer, zum Tode verurteilt, den Zug zur Gaskammer aus nächster Nähe gesehen hat, der bleibt ein Gezeichneter - sein Leben lang."

Jetzt liegt es an uns, nicht zu vergessen und jedem, der es nicht hören will, daran zu erinnern. Es liegt an uns, zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt.