Donnerstag, 10. Mai 2018

Neuzugänge Woche 19


Ich grüß Euch!

Normal poste ich meine Neuzugänge ja immer am Ende des Monats, aber diesen Monat ist Bücherflohmarkt!! In was für einem Zusammenhang das steht, fragt Ihr? Nun, es wäre mir doch irgendwie peinlich (warum eigentlich?), wenn ich dann sagen müsste, ich hätte diesen Monat 30 oder mehr Bücher neu hinzu bekommen. So mache ich das Häppchenweiße und Ihr bekommt es nicht so mir. :D



"Das Mädchen, das in der Metro las" von Christine Féret-Fleury

"Jeden Morgen sitzt Juliette in der Metro auf dem Weg zu ihrer eintönigen Arbeit in einem Maklerbüro und taucht ein in die Welten ihrer Romane. Mal begibt sie sich mit Marcel Proust auf die Suche nach der verlorenen Zeit, mal begleitet sie Hercule Poirot im Orientexpress Richtung Istanbul - manchmal beobachtet sie auch einfach die Menschen um sich herum, die in ihre Lektüre vertieft sind. Es sind die Bücher, die Juliettes Leben Farbe verleihen. Als sie eines Tages beschließt, zwei Stationen früher auszusteigen, begegnet sie dem schrulligen Soliman, der mit seiner Tochter Zaïde inmitten seiner Bücherstapel lebt. Soliman glaubt, dass jedes Buch, wenn es an die richtige Person übermittelt wird, die Macht hat, ein Leben zu verändern. Auserwählte Boten liefern für ihn diese kostbare Fracht aus, an die, die sie nötig haben. Bald wird Juliette zu einer Botin, und zum ersten Mal haben die Bücher einen wirklichen Einfluss, auch auf ihr Schicksal."

Das Buch kommt am 22.05. raus und ich darf es freundlicherweiße jetzt schon lesen.
Und ich kann Euch schon mal so viel sagen: 👍👍

"Stadt aus Glas" von Paul Auster 

"Der Krimiautor Daniel Quinn hat sich nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes zunehmend isoliert. Eines Nachts erhält er einen Anruf und wird von einem Fremden zu Hilfe gerufen. Um einen Mord zu verhindern schlüpft er in die Rolle eines Privatdetektivs und gerät so in den Sog einer unglaublichen Geschichte. Bei der Jagd durch New York verwirrt sich der Kriminalfall zu einem Spiel der Identitäten."

Ich habe einen neuen Büchrschrank entdeckt. Er ist in einem Stadtteilbüro.
Von Paul Auster habe ich schon viel Gutes gehört, daher habe ich das mal mitgenommen.

"Das periodische System" von Primo Levi

Angeordnet wie die chemischen Elemente lässt Primo Levi noch einmal die entscheidenden Stationen seines Lebens an sich vorüberziehen: die Jugend in Turin, die ersten Liebschaften, Mussolinis »Rassengesetze«, Auschwitz, die Zeit nach dem Krieg und die Kämpe um die Rückkehr zur Normalität

Das habe ich auch aus dem "Bücherschrank". Da gab es noch mehr von der Süddeutschen Zeitung.  Nächste Woche muss ich da nochmal hin. Lass ein paar Bücher dort und nehme noch welche mit.

"Nirgendwo in Afrika" von Stefan Zweig

In Form einer Romanbiographie erzählt Stefanie Zweig, Jahrgang 1932, die Geschichte ihrer Familie. 1938 können sich die Redlichs, Juden aus Oberschlesien, nach Ostafrika retten. Auf einer einsam gelegenen Farm, versuchen sie zu überleben. Was dem Vater, der an seiner Liebe zu Deutschland leidet, nicht gelingt, schafft Regina, die Tochter. Sie verfällt dem Zauber Afrikas, liebt die überwältigende Natur, die Riten und Bräuche der Menschen. Als die Familie Kenia 1946 verläßt, verliert Regina erneut die Heimat.

Ebenfalls aus einem "Bücherschrank". Es gibt seit Neustem hier ein Regal, wo man Sachen hinlegen kann, die man nicht mehr braucht.

"Geflüchtet"* von Abdullah Al-Sayed

Abdullah kommt aus Syrien. Er ist 16, als er aus seinem Heimatort Ar-Raqqa flieht. Sein älterer Bruder wurde verschleppt, sein Vater bei einem Bombenangriff getötet. Weil die Bedrohung immer größer wurde, stattete seine Familie ihn mit Geld aus. Abdullah schlug sich nach Deutschland durch. In einem Jugendheim findet er Sicherheit und ein neues Zuhause. Doch das Ankommen ist nicht leicht: Hautnah erlebt Abdullah, dass Flüchtlinge wie er als "Islamratten" beschimpft werden. Ständig spürt er misstrauische Blicke. Doch er bekommt auch immer wieder freundliche Hilfe, die ihm Hoffnung gibt. Hoffnung auf seine Zukunft in Deutschland, in einer Welt ohne Krieg.

Ein Rezensionsexemplar vom Arena Verlag, was in unsere Syrien-Blogtour an Euch verlost werden wird.

"Ausgewiesen : Über China" von Bei Ling

Im Westen hoch angesehen, im eigenen Land unerwünscht: Bei Ling – Verleger, Autor und Freund der Dissidenten Liu Xiaobo und Ai Weiwei – gibt in diesem autobiographischen Sachbuch Einblicke in die Mechanismen der chinesischen Staatsmacht, insbesondere der Zensur. Durch seine Arbeit als Verleger und Autor gerät er immer wieder ins Visier der Partei, 2000 wurde er von den chinesischen Sicherheitsbehörden verhaftet, weil er die regimekritische Literaturzeitschrift Tendenzen herausgegeben hatte; Susan Sontag und Günter Grass setzten sich erfolgreich für seine Freilassung ein.
Nicht nur im eigenen Land will man ihm den Mund verbieten – von der Frankfurter Buchmesse wurde der Exilchinese 2009 als Podiumsgast zunächst ein-, dann auf Druck der offiziellen chinesischen Delegation wieder ausgeladen. In »Ausgewiesen« gibt Bei Ling Einblicke in den chinesischen literarischen Untergrund, erzählt von seiner Zeit in Gefangenschaft und davon, wie es ist, keinen heimatlichen Boden betreten zu dürfen.

Das habe ich billig gekauft.

So, ich geh dann mal lesen. :)
Wünsche Euch eine wunderschöne Restwoche. Vielleicht habt Ihr ja einen Brückentag genommen, dann: Happy Wochenende!
Liebe Grüße
Eure Petrissa

Kommentare:

  1. Hallo liebe Petrissa,
    interessante Bücher sind bei dir einzogen und ich bin schon sehr gespannt, welche noch folgen werden.
    Das erste Buch zieht sowohl mit dem Cover, dem Titel wie auch mit dem Klappentext jeden Bücherliebhaber an. Die bisherigen Meinungen (von denen es schon ziemlich viele gibt, obwohl das Buch ja erst noch erscheint) fallen so unterschiedlich aus, dass es mich gleich noch neugieriger werden lässt.
    Aber auch bei den anderen Büchern hätte ich sicher nicht vorbeigehen können, selbst wenn es für einige die richtige Lesestimmung braucht, um sich auf die Geschichten einzulassen.
    Jedenfalls wünsche ich dir viele tolle Lesestunden mit deinen neuen Schätzen.
    Sei mir ganz lieb gegrüßt, Hibi
    (die schon auch bald einen Bücherschrank in der Nähe hat)

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    1. Liebe Hibi,

      ja, ich habe heute gesehen, dass die Bewertungen sehr auseinander gehen. Ich kann es in so weit nachvollziehen, dass es kein ganz einfaches Buch ist. Ach, es ist schwer zu beschreiben. ^^ Den kompliziert ist das Buch auch nicht. Sagen wir mal, es entspricht nicht dem gängigen Muster. Die Protagonistin hat halt immer wieder Gedankensprünge und man kann sich erst mit der Zeit zusammen reimen, dass es sich dabei um Buchtitel handelt, die andere Leute in der Metro gelesen haben.Der KLappentext führt vielleicht auch etwas in die Irre, denn sie selbst hat bisher noch gar nicht in der Metro gelesen, sondern sie beobachtet vor allem andere Leser in der Metro.

      Bücherschränke sind eine tolle Erfindung!
      Liebe Grüße und Danke
      Petrissa

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    2. Dieses `Zwicken & Zwacken´ macht ein Buch doch erst so richtig interessant.
      Figuren werden (wie im realen Leben) unterschiedlich wahrgenommen. Man legt sein Augenmerk auf unterschiedliche Kleinigkeiten. Und noch viel besser: man bekommt ausreichend Gesprächstoff dazu. :D

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  2. Moin, liebe Petrissa,

    auch wenn Du es noch nicht gelesen hast, verführt hast Du mich mal wieder mit "Das Mädchen, das in der Metro las" - ich muss leider noch warten, bis es erscheint.
    Auch sonst hast Du wieder schöne neue Schätze. Ich glaube, von Primo Levi habe ich auch etwas im Regal, sicher bin ich mir bei "Nirgendwo in Afrika".
    Da erwartet Dich eine schöne Lesezeit :-)

    Liebe Grüße, Anne

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    1. Liebe Anne,

      ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das ein Buch für Dich ist.
      Ich greif ja nicht so gerne zu Büchern, die als Film bekannt wurden. Daher habe ich mich bisher nie für das Buch interessiert. Aber als ich den Klappentext las, war ich positiv erstaunt.

      Liebe Grüße
      Petrissa

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  3. Hallo Petrissa,

    "Das Mädchen, das in der Metro las" spricht mein bibliophiles Leserherz natürlich sofort an. Ich werde die Augen nach dem Buch offen halten - lange dauert's ja nicht mehr bis zum 22.5.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hallo Nicole,

      mir gefällt das Buch wirklich sehr. Es hat für mich Potenial zu einem Herzensbuch. Die Meinungen gehen aber sehr weit auseinander, wie ich bei Lovelybooks heute sah.

      Liebe Grüße
      Petrissa

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  4. Huhu Petrissa,
    das sind aber tolle Neuzugänge! "Das Mädchen, das in der Metro las" habe ich auch bereits gelesen und fand es leider nicht so gut, wie ich mir erhofft hatte. "Stadt aus Glas" habe ich auch auf meiner "Möchte ich lesen" Liste. Ich freue mich schon auf deine Rezensionen zu den Titeln.
    Liebe Grüße, Petra

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    1. Hallo Petra,

      sorry, dass ich erst jetzt antworte. Ich hatte letzte Woche eine Blogpause.
      Ach, das ist ja schade, dass es Dir nicht gefallen hat. Ich habe es noch nicht zu Ende gelesen, das wollte ich heute noch tun.
      Ich habe nämlich letzte Woche auch sämtliche Rezensionsexemplare beiseite gelassen.

      Liebe Grüße
      Petrissa

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Ich freue mich total, wenn Ihr mir ein Kommi da lasst und mir sagt, was Ihr über den Beitrag denkt. ♥
Ich antworte entweder hier oder bei Euch.
Liebste Grüße
Petrissa
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